Ballistik

Unterkategorien

  • Weichballistik

    Weichballistik für Plattenträger und Schutzwesten

    Weichballistik, auch Softballistik genannt, wird als flexible ballistische Einlage in geeigneten Plattenträgern, Schutzwesten und modularen Schutzhüllen getragen. Sie wird eingesetzt, wenn ballistischer Körperschutz mit möglichst körpernaher und beweglicher Bauform benötigt wird.

    In dieser Kategorie finden Sie ballistische Einlagen für unterschiedliche Schutzbereiche. Dazu gehören Front- und Rückeneinlagen, seitliche Einlagen sowie ergänzende Schutzkomponenten für Hals, Oberarm, Unterleib oder Abdominalbereich. Entscheidend für die Auswahl sind immer die Schutzangabe, der Zuschnitt, die Maße, die Dicke und das passende Trägersystem.

    Passende Trägersysteme finden Sie in den Kategorien Plattenträger für ballistische Einlagen und Schutzwesten-Hüllen für Weichballistik.

    Weichballistik, Softballistik und ballistische Einlagen einordnen

    Die Begriffe Weichballistik, Softballistik und ballistische Einlage werden häufig ähnlich verwendet. Gemeint sind flexible Schutzkomponenten, die in dafür vorgesehene Taschen, Hüllen oder Aufnahmen eingeschoben werden. Im Unterschied zu festen Schutzplatten bleibt Weichballistik beweglicher und kann je nach Bauform auch für seitliche oder ergänzende Schutzbereiche eingesetzt werden.

    Für die Produktauswahl sollte nicht nur der allgemeine Begriff berücksichtigt werden. Wichtiger sind die konkreten Produktangaben: Schutzklasse, geprüfte Norm, Zuschnitt, Abmessungen, Gewicht und Kompatibilität mit Plattenträger oder Schutzweste.

    Weichballistik nach VPAM 2, VPAM 3 Plus und SK1 einordnen

    Bei ballistischen Einlagen ist die ausgewiesene Schutzangabe maßgeblich. In dieser Kategorie finden Sie je nach Produkt unter anderem Angaben wie VPAM 2 oder VPAM 3 Plus. Diese Angaben sollten nicht pauschal mit anderen Normen oder Suchbegriffen gleichgesetzt werden. Entscheidend ist immer die konkrete Prüfung und Beschreibung des jeweiligen Produkts.

    Der Begriff SK1 Weichballistik wird häufig gesucht, wenn flexible ballistische Einlagen für Schutzwesten oder Plattenträger gemeint sind. Für die Auswahl bei Zentauron sind jedoch die Angaben am jeweiligen Produkt maßgeblich. Prüfen Sie deshalb immer Schutzklasse, Produktbeschreibung, Maße und vorgesehenes Trägersystem.

    Welche Weichballistik passt zu welchem Schutzbereich?

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    Front- und Rückeneinlagen

    Seitenweichballistik

    Front- und Rückeneinlagen schützen den Torso-Bereich und werden in passende Plattentaschen oder Schutzwesten-Hüllen eingeschoben. Je nach Produkt kommen unterschiedliche Zuschnitte zum Einsatz, zum Beispiel SAPI Cut oder systemspezifische Formen. Wichtig ist, dass die Einlage zur Tasche und zum vorgesehenen Trägersystem passt.

    Zusatzschutz für Hals, Oberarm und Unterleib

    Zusätzliche ballistische Komponenten können den Schutzbereich erweitern. Dazu gehören je nach System Halsschutz, Oberarmschutz, Unterleibschutz oder Abdominalschutz. Diese Komponenten müssen zum Trägersystem passen und sollten nur in der vorgesehenen Kombination verwendet werden.

    Seitliche Weichballistik erweitert den Schutzbereich im Flankenbereich. Sie ist nur sinnvoll, wenn der Plattenträger, Kummerbund oder die Schutzweste passende Aufnahmen für seitliche Einlagen besitzt. Vor dem Kauf sollten Maße, Form und Einschubrichtung geprüft werden.

    Weichballistik richtig auswählen

    Die passende Weichballistik wird nicht allein über die Schutzklasse ausgewählt. Ebenso wichtig sind Tragesystem, Einsatzzweck, Schutzbereich, Beweglichkeit und die Kompatibilität mit vorhandener Ausrüstung.

    1. Trägersystem prüfen: Die Einlage muss zur Tasche, Einschuböffnung und Bauform des Plattenträgers oder der Schutzweste passen.
    2. Schutzangabe prüfen: Angaben wie VPAM 2 oder VPAM 3 Plus müssen direkt am jeweiligen Produkt nachvollzogen werden.
    3. Maße und Zuschnitt vergleichen: Länge, Breite, Dicke und Form entscheiden darüber, ob die Einlage sauber sitzt.
    4. Schutzbereich festlegen: Front, Rücken, Seite und Zusatzschutz erfüllen unterschiedliche Aufgaben.
    5. Gewicht und Beweglichkeit berücksichtigen: Je nach Einsatzdauer können Gewicht, Flexibilität und Abdeckung entscheidend sein.

    Weichballistik, Hartballistik und Traumaschutz unterscheiden

    Weichballistik ist flexibel und wird für körpernahe Schutzbereiche eingesetzt. Hartballistik besteht aus festen Schutzplatten und wird in der Regel für Front- und Rückenbereiche verwendet, wenn eine harte ballistische Platte vorgesehen ist. Traumaschutz ersetzt keine geprüfte ballistische Einlage, kann aber je nach System als ergänzende Dämpfungs- oder Komfortkomponente eingesetzt werden.

    Weichballistik ist ein Teilbereich der ballistischen Schutzausrüstung. Ergänzende Kategorien sind Hartballistik und ballistische Platten, Splitterschutz für Plattenträger und Schutzwesten sowie Übungseinlagen für Plattenträger und Schutzwesten.

    Weitere Informationen zur ergänzenden Dämpfung finden Sie im Beitrag was ein Traumaschutz bei Plattenträgern leistet.

    Häufige Fragen zu Weichballistik

    Was ist Weichballistik?

    Weichballistik ist eine flexible ballistische Einlage, die in dafür vorgesehene Schutzwesten, Plattenträger oder modulare Schutzhüllen eingeschoben wird. Sie dient dem Körperschutz und wird je nach Produkt für unterschiedliche Schutzbereiche angeboten.

    Was ist der Unterschied zwischen Weichballistik und Hartballistik?

    Weichballistik ist flexibel und körpernah tragbar. Hartballistik besteht aus festen Schutzplatten und wird meist in Plattenträgern für Front- und Rückenbereiche verwendet. Beide Schutzarten erfüllen unterschiedliche Aufgaben und sollten nicht gleichgesetzt werden.

    Was bedeutet VPAM 3 Plus?

    VPAM 3 Plus ist eine Schutzangabe, die am jeweiligen Produkt geprüft werden muss. Für die Auswahl sind die konkrete Produktbeschreibung, die geprüfte Ausführung und der vorgesehene Einsatzbereich maßgeblich.

    Was bedeutet VPAM 2?

    VPAM 2 bezeichnet eine Schutzangabe für bestimmte ballistische Produkte. Ob eine Einlage für den gewünschten Einsatz geeignet ist, ergibt sich aus der konkreten Produktbeschreibung, der Prüfung und der Kompatibilität mit dem Trägersystem.

    Ist Weichballistik dasselbe wie SK1?

    Nicht pauschal. SK1 wird häufig als Suchbegriff für flexible ballistische Einlagen verwendet. Für die Auswahl bei Zentauron zählen jedoch die konkreten Schutzangaben am Produkt, zum Beispiel VPAM 2 oder VPAM 3 Plus.

    Passt jede Weichballistik in jeden Plattenträger?

    Nein. Entscheidend sind Zuschnitt, Maße, Dicke und die Aufnahme des Plattenträgers. Vor dem Kauf sollten die Angaben der Einlage mit den Taschenmaßen des Trägersystems verglichen werden.

    Welche Weichballistik passt in eine Schutzweste?

    Das hängt von der Schutzweste ab. Wichtig sind Form, Größe, Einschubrichtung und vorgesehener Schutzbereich. Die Einlage muss zur jeweiligen Hülle oder Aufnahme passen.

    Ersetzt Traumaschutz eine ballistische Einlage?

    Nein. Traumaschutz ist keine gleichwertige ballistische Einlage. Er kann je nach System ergänzend eingesetzt werden, ersetzt aber nicht die Schutzangabe einer geprüften Weichballistik.

  • Hartballistik

    Hartballistik für Plattenträger und Schutzwesten

    Hartballistik umfasst feste ballistische Schutzplatten, die in kompatiblen Plattenträgern oder Schutzwesten getragen werden. Sie wird eingesetzt, wenn eine harte Schutzplatte mit passender Form, Größe und Herstellerangabe benötigt wird.

    In dieser Kategorie finden Sie ballistische Schutzplatten für geeignete Trägersysteme. Maßgeblich sind immer die Angaben des jeweiligen Herstellers zu Schutzleistung, Norm, Größe, Form, Dicke, Gewicht und Kompatibilität.

    Ballistische Platten richtig auswählen

    Bei der Auswahl einer ballistischen Platte sollten nicht nur Schutzklasse oder Normbezeichnung betrachtet werden. Wichtig sind auch Plattenformat, Abmessungen, Dicke, Gewicht, Bauform und die Frage, ob die Platte eigenständig oder nur in Kombination mit weiterer Weichballistik vorgesehen ist.

    Hartballistik, Weichballistik und Traumaschutz unterscheiden

    Hartballistik besteht aus festen Schutzplatten und wird meist im Front- und Rückenbereich eines Plattenträgers oder einer Schutzweste getragen. Weichballistik ist flexibel und wird häufig in Westen, Einlagen oder seitlichen Schutzbereichen verwendet. Traumaschutz ersetzt keine ballistische Schutzplatte, kann aber je nach System als ergänzende Dämpfungs- oder Schutzkomponente eingesetzt werden.

    NIJ 3++, SK4 und NIJ Level IV richtig einordnen

    Begriffe wie NIJ 3++, SK4 oder NIJ Level IV werden häufig im Zusammenhang mit Hartballistik und ballistischen Platten verwendet. Sie dürfen jedoch nicht pauschal gleichgesetzt werden. Entscheidend ist immer, welche Schutzangabe, Norm oder Prüfung für das konkrete Produkt angegeben ist.

    Wenn eine Schutzplatte mit einer Herstellerangabe wie NIJ 3++ geführt wird, bezieht sich diese Angabe auf das jeweilige Produkt und die vom Hersteller beschriebene Schutzleistung. SK4 oder NIJ Level IV sollten nur dann als Produkteigenschaft verstanden werden, wenn diese Angabe für genau diese Platte nachweisbar vorliegt.

    Kompatibilität mit Plattenträgern und Schutzwesten

    Ballistische Platten müssen zur Plattentasche des Trägersystems passen. Entscheidend sind Länge, Breite, Dicke und Schnittform. Häufig verwendete Formate orientieren sich an SAPI- oder vergleichbaren Plattenformen. Vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob der vorhandene Plattenträger oder die Schutzweste für die jeweilige Platte geeignet ist.

    Hartballistik als Teil ballistischer Schutzausrüstung

    Hartballistik ist ein Teilbereich ballistischer Schutzausrüstung. Eine Übersicht über passende Einlagen, Schutzplatten und ergänzende Komponenten finden Sie in der Kategorie Ballistik und ballistische Schutzausrüstung. Für die Aufnahme von Schutzplatten kommen geeignete Plattenträger für ballistische Platten oder Schutzwesten-Hüllen für ballistische Einlagen infrage.

    Flexible ballistische Einlagen finden Sie im Bereich Weichballistik als flexible Ergänzung. Diese erfüllen je nach System eine andere Schutzfunktion als harte Schutzplatten und sollten nicht ohne Prüfung der Herstellerangaben gleichgesetzt werden.

    Weiterführende Informationen

    Zur fachlichen Einordnung von Schutzklassen empfehlen wir den Beitrag Unterschied zwischen NIJ, TR und SK-Schutzklassen. Ergänzend erklärt der Artikel was ein Traumaschutz bei Plattenträgern leistet. Weitere Hinweise zur Prüfung von Herstellerangaben, Kennzeichnung, Schutzklassen und Produktqualität finden Sie im Beitrag Qualitätsmerkmale bei ballistischer Schutzausstattung.

    Hinweis zu Fremdherstellerware

    Ballistische Schutzplatten in dieser Kategorie können von externen Herstellern stammen. Zentauron ist bei diesen Produkten nicht Hersteller der ballistischen Platte. Für Schutzklasse, Norm, Prüfstatus, Materialaufbau, Schutzleistung und Kompatibilität gelten die Angaben des jeweiligen Herstellers.

    Häufige Fragen zu Hartballistik

    Was ist Hartballistik?

    Hartballistik bezeichnet feste ballistische Schutzplatten, die in geeigneten Plattenträgern oder Schutzwesten getragen werden.

    Passt jede ballistische Platte in jeden Plattenträger?

    Nein. Entscheidend sind Format, Maße, Dicke und Schnittform der Platte sowie die Größe der Plattentasche.

    Ist NIJ 3++ dasselbe wie SK4 oder NIJ Level IV?

    Nein. NIJ 3++, SK4 und NIJ Level IV sind nicht automatisch gleichzusetzen. Maßgeblich ist immer die konkrete Herstellerangabe und der jeweilige Prüf- oder Normbezug des Produkts.

  • Übungseinlagen

    Übungseinlagen von Zentauron sind weiche, non-ballistische Schaumstoffeinlagen für Plattenträger, Schutzwesten und modulare Schutzkomponenten. Sie dienen als Platzhalter, Formgeber und Polsterung bei Training, Airsoft, Paintball oder Übungsszenarien. Es handelt sich nicht um harte Platten, nicht um gewichtete Trainingsplatten und nicht um geprüfte ballistische Einlagen.

    Übungseinlagen aus Schaumstoff für Plattenträger und Schutzwesten

    In dieser Kategorie findest du passende Übungseinlagen für verschiedene Zentauron Systeme. Dazu gehören Einlagen für Plattenträger, Schutzwesten, Halsschutz, Oberarmschutz und weitere modulare Schutzbereiche. Die Einlagen werden in die dafür vorgesehenen Einschubfächer eingesetzt und unterstützen einen stabileren Sitz der Ausrüstung.

    Wofür werden Non-Ballistik Übungseinlagen verwendet?

    Non-Ballistik Übungseinlagen werden genutzt, wenn eine Weste, ein Plattenträger oder ein Schutzmodul im Training getragen werden soll, ohne echte ballistische Einlagen einzusetzen. Sie helfen dabei, leere Einschubfächer auszufüllen, die Form des Trägers zu erhalten und das Tragegefühl bei Übungslagen näher an ein vollständiges Setup heranzuführen.

    Keine harten Platten und keine gewichteten Trainingsplatten

    Die Zentauron Übungseinlagen bestehen aus Schaumstoff. Sie sind keine starren Dummy Plates, keine Hartballistikplatten und keine schweren Trainingsplatten mit realistischem Plattengewicht. Der Schwerpunkt liegt auf Formgebung, Polsterung und Platzhalterfunktion, nicht auf Gewichtssimulation oder Schutzwirkung.

    Unterschied zwischen Schaumstoff-Übungseinlage, Dummy Plate und ballistischer Einlage

    Im Markt werden Begriffe wie Dummy Plate, SAPI Dummy Plate oder Trainingsplatte häufig für Platzhalter in Plattenträgern verwendet. Zentauron Übungseinlagen erfüllen ebenfalls eine Platzhalterfunktion, sind jedoch als weiche Schaumstoffeinlagen ausgeführt und je nach Modell auf konkrete Zentauron Trägersysteme und Schutzmodule abgestimmt.

    Eine ballistische Einlage besteht dagegen aus geprüften Schutzmaterialien und wird nach Schutzklasse ausgewählt. Für geprüften Körperschutz kommen je nach Einsatzzweck Weichballistik, Hartballistik oder Splitterschutz in Frage. Zentauron Übungseinlagen bieten keinen ballistischen Schutz, keinen Stichschutz und keinen Schnittschutz.

    Passende Übungseinlagen für Zentauron Systeme

    Je nach Ausführung sind die Übungseinlagen für Plattenträger, die Schutzweste THOR, Halsschutz, Oberarmschutz oder weitere Schutzmodule vorgesehen. Entscheidend ist immer die passende Form zum jeweiligen Einschubfach. Bei der Auswahl sollte daher geprüft werden, für welches Zentauron System die jeweilige Einlage vorgesehen ist.

    Material, Aufbau und Tragegefühl

    Die Übungseinlagen bestehen aus geschlossenzelligem PE-Schaum und sind in eine robuste Hülle eingefasst. Dadurch eignen sie sich als leichte Polster- und Platzhalterlösung für Training und Übung. Die Schaumstoffeinlagen können dazu beitragen, dass Plattenträger, Schutzwesten und Zusatzmodule formstabiler sitzen und sich im Training vollständiger anfühlen.

    Wichtig: keine ballistische Schutzwirkung

    Zentauron Übungseinlagen sind keine Schutzplatten. Sie bestehen aus Schaumstoff und bieten keinen Schutz gegen Geschosse, Messer, Splitter oder Schnittwirkung. Für echten Körperschutz sind geprüfte ballistische Einlagen aus der Kategorie Ballistik erforderlich.

    Welche Übungseinlage passt zu welchem System?

    Plattenträger

    Für Plattenträger dienen Übungseinlagen als weiche Platzhalter im Plattenfach. Sie können helfen, den Carrier in Form zu halten und das Training mit Magazintaschen, MOLLE-Zubehör und weiterer Ausrüstung realistischer zu gestalten, ohne echte ballistische Platten einzusetzen.

    Schutzweste THOR

    Für die Schutzweste THOR sind passende Non-Ballistik Einlagen erhältlich, die in die vorgesehenen Einschubfächer eingesetzt werden. Sie eignen sich für Training und Übung, wenn die Weste ohne ballistische Schutzeinlagen genutzt werden soll. Weitere passende Trägersysteme findest du in der Kategorie Schutzwesten.

    Halsschutz, Oberarmschutz und Zusatzmodule

    Für modulare Schutzbereiche wie Halsschutz oder Oberarmschutz dienen Übungseinlagen als formgleiche Schaumstoff-Platzhalter. Dadurch können Bewegungsabläufe, Trageweise und Kombinationen mit anderer Ausrüstung trainiert werden.

    Häufige Fragen zu Übungseinlagen

    Bieten Übungseinlagen ballistischen Schutz?

    Nein. Übungseinlagen sind non-ballistische Schaumstoffeinlagen. Sie bieten keinen Schutz gegen Geschosse, Messer, Splitter oder Schnittwirkung. Für geprüfte Schutzeinlagen sind die Kategorien Weichballistik, Hartballistik und Splitterschutz relevant.

    Sind Zentauron Übungseinlagen harte Dummy Plates?

    Nein. Die Einlagen sind keine harten Platten und keine gewichteten Trainingsplatten. Sie bestehen aus Schaumstoff und dienen als weiche Platzhalter- und Polsterlösung.

    Kann ich die Übungseinlagen für Airsoft, Paintball oder Training nutzen?

    Die Einlagen können als Polsterung und Platzhalter bei Airsoft, Paintball oder Übungsszenarien verwendet werden. Sie ersetzen jedoch keine geprüfte Schutzausrüstung und dürfen nicht als Schutzplatte verstanden werden.

    Welche Alternative brauche ich für echten Schutz?

    Für geprüften Körperschutz sind passende ballistische Einlagen erforderlich. Je nach Einsatzzweck kommen Weichballistik, Hartballistik oder Splitterschutz in Frage.

  • Splitterschutz

    Splitterschutz für Plattenträger und Schutzwesten

    Splitterschutz ergänzt Plattenträger und Schutzwesten um flexible Schutzflächen. Er wird dort eingesetzt, wo starre Schutzplatten allein nicht alle relevanten Bereiche abdecken. Dazu gehören je nach System Hals und Nacken, Seitenbereiche, Unterleib, Abdominalbereich, Oberarme sowie ergänzende Schutzflächen für Brust und Rücken.

    Die Zentauron Splitterschutz-Einlagen sind als leichte Weichballistik für modulare Tragesysteme ausgelegt. Sie werden in passende Hüllen, Einschubfächer oder Schutzmodule eingesetzt und können bestehende ballistische Ausrüstung gezielt erweitern.

    Was ist ballistischer Splitterschutz?

    Ballistischer Splitterschutz dient dem Schutz vor Fragmenten und Splitterwirkung. Im Unterschied zu klassischer Weichballistik gegen Kurzwaffenbedrohungen steht hier nicht der Schutz gegen Projektile aus Faustfeuerwaffen im Vordergrund, sondern die Reduzierung von Risiken durch Splitter, Sekundärfragmente und fragmentierende Einwirkungen.

    Splitterschutz ist deshalb ein eigener Bereich innerhalb der ballistischen Schutzausrüstung. Er kann Schutzwesten und Plattenträger sinnvoll ergänzen, ersetzt aber nicht automatisch Weichballistik oder Hartballistik mit anderer Schutzklasse.

    Splitterschutz nach STANAG 2920

    Viele Zentauron Splitterschutz-Produkte sind nach STANAG 2920 geprüft. Diese Prüfnorm bewertet die Schutzleistung gegen Fragmente. Dabei wird mit einem Fragment-Simulationsgeschoss geprüft. Der sogenannte V50-Wert beschreibt eine Geschwindigkeit, bei der statistisch ein Teil der Fragmente gestoppt wird und ein Teil durchdringt.

    Je nach Produktangabe sind Zentauron Splitterschutz-Einlagen mit 1,1 g FSP und einem V50-Wert von mindestens 446 m/s geprüft. Als ballistisches Schutzmaterial kommt Twaron-Aramid zum Einsatz. Die Einlagen sind flach, flexibel und durch eine TPU-Folie geschützt.

    Welche Bereiche können mit Splitterschutz ergänzt werden?

    Brust und Rücken

    Splitterschutz im SAPI Cut oder als Schutzwesten-Set ergänzt den zentralen Oberkörperbereich. Entscheidend sind Schnitt, Größe und Kompatibilität mit dem jeweiligen Trägersystem.

    Hals, Nacken und Oberarme

    Halsschutz-, Nackenschutz- und Oberarmschutz-Einlagen erweitern Schutzweste oder Plattenträger um zusätzliche flexible Schutzflächen. Sie werden in passende Hüllen eingesetzt und sollen Übergangsbereiche gezielt abdecken.

    Seitenbereich, Unterleib und Abdominalbereich

    Seitliche Splitterschutz-Einlagen, Unterleibschutz und Abdominalschutz ergänzen Schutzsysteme dort, wo Front- und Rückenschutz allein nicht ausreichen. Wichtig ist immer der passende Sitz im vorgesehenen Modul.

    Splitterschutz, Weichballistik und Hartballistik

    Splitterschutz, Weichballistik und Hartballistik erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Splitterschutz ist auf Fragmente und Splitterwirkung ausgelegt. Weichballistik wird je nach Schutzklasse für flexible Schutzflächen eingesetzt. Hartballistik besteht aus starren Platten und wird je nach Schutzklasse für höhere Bedrohungslagen verwendet.

    Für ein sinnvolles Schutzkonzept sollte daher geprüft werden, welche Bedrohungslage abgedeckt werden soll. Splitterschutz kann eine wichtige Ergänzung sein, ist aber kein pauschaler Ersatz für Weichballistik oder Hartballistik.

    Wenn du ballistische Schutzklassen besser einordnen möchtest, findest du weitere Grundlagen im Blogbeitrag Unterschied zwischen NIJ und TR Schutzklassen.

    Passende Splitterschutz-Einlage auswählen

    Bei der Auswahl einer Splitterschutz-Einlage sind Passform, Schutzbereich und Kompatibilität entscheidend. Die Einlage muss zur vorgesehenen Hülle, zum Plattenträger oder zur Schutzweste passen. Zusätzlich sollte geprüft werden, welcher Körperbereich geschützt werden soll und welche Schutzleistung laut Produktangabe vorliegt.

    • Passt die Einlage in die vorgesehene Hülle oder das Einschubfach?
    • Ist der Schnitt für Plattenträger, Schutzweste, Halsschutz, Seitenschutz oder Unterleibschutz vorgesehen?
    • Entspricht die Schutzleistung der benötigten Bedrohungslage?
    • Bleiben Beweglichkeit, Sitz und Tragekomfort erhalten?

    Weitere Hinweise zur Bewertung von Material, Prüfprotokollen und Herstellerangaben findest du im Blogbeitrag Qualitätsmerkmale ballistischer Schutzausstattung.

    Abgrenzung zu Traumaschutz

    Splitterschutz ist nicht mit Traumaschutz gleichzusetzen. Splitterschutz ist auf Fragmente und Splitterwirkung ausgelegt. Traumaschutz bei Plattenträgern soll dagegen die Aufprallenergie hinter einer Schutzplatte reduzieren.

    Splitterschutz von Zentauron

    Zentauron Splitterschutz-Komponenten sind für modulare Ausrüstung, Plattenträger und Schutzwesten ausgelegt. Je nach Produkt stehen Einlagen für Brust und Rücken, Hals und Nacken, Seitenbereich, Unterleib, Abdominalbereich und Oberarmschutz zur Verfügung.

    Die Fertigung erfolgt in Deutschland. Die Einlagen sind für den Einsatz in passenden Zentauron-Hüllen und kompatiblen Tragesystemen vorgesehen.

    Häufige Fragen zu Splitterschutz

    Was schützt Splitterschutz?

    Splitterschutz ist auf Fragmente und Splitterwirkung ausgelegt. Er ersetzt nicht automatisch Weichballistik gegen Kurzwaffenbedrohungen oder Hartballistik gegen höhere Bedrohungslagen.

    Was bedeutet STANAG 2920?

    STANAG 2920 ist eine Prüfnorm zur Bewertung von Fragmentationsschutz. Dabei wird unter anderem mit Fragment-Simulationsgeschossen geprüft.

    Ist Splitterschutz dasselbe wie Weichballistik?

    Nein. Splitterschutz ist eine spezielle Form flexibler ballistischer Einlagen für Fragmentationsschutz. Weichballistik kann je nach Schutzklasse auch für andere Bedrohungen ausgelegt sein.

    Muss Splitterschutz in einer Hülle getragen werden?

    Ja. Ballistische Einlagen müssen in einer geeigneten Hülle oder einem passenden Einschubfach verwendet werden. Ohne passende Hülle ist die Verwendung nicht ordnungsgemäß.

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