Westen
Unterkategorien
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Plattenträger
Plattenträger und Plate Carrier für unterschiedliche Einsatzprofile
Zentauron Plattenträger sind modulare Tragesysteme zur Aufnahme geeigneter Hartballistik. Abhängig vom jeweiligen Modell können sie durch Weichballistik, seitliche Schutzkomponenten und einsatzbezogene Ausrüstung ergänzt werden.
Die verschiedenen Plate Carrier unterscheiden sich vor allem durch ihren Aufbau, die verwendeten Verschlüsse, den Kummerbund und die Möglichkeiten zur modularen Konfiguration. Dadurch stehen kompakte, körpernah getragene Systeme ebenso zur Verfügung wie umfangreicher ausgestattete Modelle für wechselnde Aufgaben und Ausrüstungskonfigurationen.
Entwickelt und gefertigt werden die Plattenträger in der Zentauron Manufaktur .
Wichtiger Hinweis: Der textile Plattenträger allein besitzt keine eigenständige ballistische Schutzwirkung. Diese entsteht erst durch geeignete, kompatible und korrekt eingesetzte ballistische Einlagen.
Welcher Plattenträger passt zum geplanten Einsatz?
Bei der Auswahl sollte nicht allein nach Farbe, Optik oder Anzahl der MOLLE-Flächen entschieden werden. Wichtiger sind das geplante Einsatzprofil, die vorhandene Ballistik, die gewünschte Beweglichkeit, das Verschlusssystem und der Umfang der mitgeführten Ausrüstung.
Kompakte Plattenträger
Kompakt aufgebaute Plate Carrier eignen sich für Anwender, die ein körpernahes und wenig auftragendes Tragesystem benötigen. Sie unterstützen bewegungsintensive Anwendungen und Konfigurationen mit einem begrenzten Ausrüstungsumfang.
Modulare Systeme für wechselnde Aufgaben
Modulare Plattenträger können an unterschiedliche Aufgaben angepasst werden. Je nach Modell lassen sich Frontbereiche, Kummerbunde, Schulterkomponenten und weitere Ausrüstungselemente austauschen oder ergänzen.
Solche Systeme sind sinnvoll, wenn derselbe Plate Carrier regelmäßig mit verschiedenen Taschen, Front-Flaps oder Ausrüstungskonfigurationen genutzt werden soll.
Plattenträger mit unterschiedlichem Tragekonzept
Die Modellreihen unterscheiden sich nicht grundsätzlich durch eine größere oder kleinere Schutzfläche, sondern vor allem durch Schnitt, Bedienung, Verschlussart und Modularität.
Wird eine deutlich größere Abdeckung des Oberkörpers durch Weichballistik benötigt, kann statt eines klassischen Plattenträgers eine Schutzweste die passendere Systemlösung sein.
Zentauron Plattenträger im Überblick
Die Zentauron Modellreihen verfolgen unterschiedliche Konstruktions- und Bedienkonzepte. Die Übersicht dient der ersten Orientierung. Verbindlich sind die Angaben auf den jeweiligen Produktseiten.
Modellreihe Bauart Orientierung Vulcan Modularer Plate Carrier Vielseitig konfigurierbares Tragesystem Vulcan Spider Vulcan-System mit SPIDER-Verschlüssen Flache Verschlüsse und modulare Konfiguration ARES Westenähnlich aufgebauter Plattenträger Umfangreicher ausgeführtes Tragesystem ARES Spider ARES-System mit SPIDER-Verschlüssen Westenähnlicher Aufbau mit flachen Verschlüssen Vulcan Minimal Reduzierter Plate Carrier Kompakter und körpernaher Aufbau Plattengrößen, Gewicht, Material, Verschlüsse und konkrete Erweiterungsmöglichkeiten unterscheiden sich je nach Modell. Diese Eigenschaften sollten vor der Auswahl auf der jeweiligen Produktseite geprüft werden.
Ballistik, Passform und richtige Einstellung
Hartballistik und ergänzende Weichballistik
Plattenträger sind zur Aufnahme geeigneter Hartballistik vorgesehen. Abhängig vom Modell können zusätzliche Weichballistik, Seitenballistik oder weitere Schutzkomponenten integriert werden.
Form, Abmessungen und vorgesehene Aufnahme müssen mit dem jeweiligen Tragesystem übereinstimmen. Nicht jede ballistische Einlage ist mit jedem Plattenträger kompatibel.
Zentauron bietet verschiedene weichballistische Komponenten zur Ergänzung geeigneter Tragesysteme an.
Weichballistische Einlagen und Schutzkomponenten ansehen
Position der Schutzplatten
Die Schutzplatten müssen im Plattenträger so positioniert werden, dass sie den vorgesehenen Körperbereich abdecken. Der Träger darf deshalb weder deutlich zu hoch noch zu tief sitzen.
Die Größe des Plate Carriers richtet sich in erster Linie nach Form und Abmessungen der verwendeten Schutzplatten. Die übliche Konfektionsgröße allein ist dafür nicht ausreichend.
Schultergurte und Kummerbund einstellen
Über die Schultergurte wird die vertikale Position des Plattenträgers eingestellt. Beide Seiten sollten gleichmäßig angepasst werden.
Der Kummerbund verbindet Vorder- und Rückseite und stabilisiert das System am Körper. Er sollte fest genug sitzen, um ein Verrutschen zu reduzieren, darf die Atmung und Beweglichkeit jedoch nicht unnötig einschränken.
ROC- und SPIDER-Verschlüsse
Je nach Modell kommen unterschiedliche Verschlusssysteme zum Einsatz. Dazu gehören unter anderem ROC- und flache SPIDER-Schnallen.
Sie ermöglichen ein schnelles Öffnen sowie ein vereinfachtes An- und Ablegen des Plattenträgers. Die konkrete Ausstattung richtet sich nach dem jeweiligen Modell.
Vor der Nutzung sollten Verschlüsse, Gurte, Nähte und Kummerbund auf korrekten Sitz und sichtbare Beschädigungen geprüft werden. Angebrachte Taschen, Kabel oder Ausrüstungsteile dürfen die Bedienung der Verschlüsse nicht behindern.
Plattenträger für unterschiedliche Anwender
Bundeswehr und militärische Anwendungen
Bei militärischen Anwendungen stehen häufig Modularität, Beweglichkeit, Tragedauer und die Anpassung an unterschiedliche Aufgaben im Vordergrund.
Wichtige Auswahlkriterien sind:
- vorhandene Hart- und Weichballistik
- Nutzung über unterschiedlicher Einsatzbekleidung
- Tragedauer und Bewegungsanforderungen
- Umfang und Gewicht der mitgeführten Ausrüstung
- Zugriff auf Magazine, Funk und medizinische Ausrüstung
- gewünschtes Verschluss- oder Schnellöffnungssystem
Farben, Materialien sowie mögliche IRR- oder NIR-Eigenschaften unterscheiden sich je nach Modell und Variante. Maßgeblich sind die Angaben auf den jeweiligen Produktseiten.
Polizei, Ordnungsdienst und Sicherheitsunternehmen
Für Polizei, kommunale Ordnungsdienste, Sicherheitsunternehmen, Werkschutz und Personenschutz können je nach Aufgabe unterschiedliche Tragesysteme erforderlich sein.
Im Vordergrund stehen dabei ein körpernaher und stabiler Sitz, die Anpassung an Dienst- oder Einsatzbekleidung sowie eine zweckmäßige Konfiguration der benötigten Ausrüstung.
Mögliche Anforderungen sind:
- Nutzung über Dienst- oder Einsatzbekleidung
- klare Kennzeichnungsmöglichkeiten
- Integration von Funk und medizinischer Ausrüstung
- geeignete Konfiguration für längere Tragezeiten
- schnelles Öffnen oder Ablegen
- aufgabenbezogene Schutz- und Ausrüstungskonfiguration
Die Auswahl sollte sich an der konkreten Aufgabe, den betrieblichen Vorgaben und den vorgesehenen Schutzkomponenten orientieren.
Training, Airsoft und Milsim
Plattenträger können auch für Training, Airsoft und Milsim eingesetzt werden. Dabei stehen häufig Bewegungsfreiheit, Gewichtsverteilung und eine realitätsnahe Ausrüstungskonfiguration im Vordergrund.
Ohne geeignete und geprüfte ballistische Einlagen besitzt das Tragesystem keine ballistische Schutzwirkung.
Plattenträger-Zubehör und alternative Tragesysteme
Modulare Erweiterungen
Je nach Modell lassen sich Zentauron Plattenträger mit Front-Flaps, Schulterpolstern, Kummerbunden, Ersatzteilen und geeigneten Taschen ergänzen.
Über vorhandene MOLLE-Flächen können kompatible Ausrüstungstaschen am Plattenträger befestigt werden. Das Zubehör sollte passend zum verwendeten Modell und zum vorgesehenen Einsatz ausgewählt werden.
Hinweise zur korrekten Befestigung kompatibler Taschen enthält der Ratgeber MOLLE- und PALS-Taschen richtig befestigen .
Plattenträger oder Chest Rig?
Ein Plattenträger ist für die Aufnahme geeigneter Schutzplatten vorgesehen. Steht dagegen hauptsächlich das Tragen von Magazinen, Funk, medizinischer Ausrüstung oder anderen Taschen im Vordergrund, kann ein Chest Rig die passendere Lösung sein.
Entscheidend ist, ob die Aufnahme ballistischer Einlagen oder vor allem die Organisation und Zugänglichkeit der Ausrüstung benötigt wird.
Häufige Fragen zu Plattenträgern
Was ist ein Plattenträger oder Plate Carrier?
Ein Plattenträger ist ein textiles Tragesystem zur Aufnahme geeigneter ballistischer Schutzplatten. Plate Carrier ist die englische Bezeichnung für diese Produktart. Abhängig vom Modell können zusätzliche Weichballistik und modulare Ausrüstung integriert werden.
Ist ein Plattenträger ohne ballistische Einlagen kugelsicher?
Nein. Der textile Plattenträger besitzt ohne geeignete ballistische Einlagen keine eigenständige ballistische Schutzwirkung.
Was ist der Unterschied zwischen Plattenträger und Schutzweste?
Ein Plattenträger ist vorrangig für die Aufnahme von Schutzplatten ausgelegt. Eine Schutzweste kann abhängig von ihrer Bauart eine größere Fläche des Oberkörpers mit Weichballistik abdecken.
Welche Lösung geeignet ist, hängt von der benötigten Körperabdeckung, der vorgesehenen Ballistik und dem jeweiligen Einsatzprofil ab.
Welche Schutzplatten passen in einen Plattenträger?
Schutzplatten müssen hinsichtlich Form, Abmessungen und Dicke zu den vorgesehenen Plattenfächern passen. Verbindlich sind die Angaben des jeweiligen Plattenträgers und der verwendeten Ballistik.
Wie muss ein Plattenträger sitzen?
Der Plattenträger sollte körpernah und stabil sitzen. Die Schutzplatten müssen den vorgesehenen Körperbereich abdecken, während Atmung und Beweglichkeit erhalten bleiben. Schultergurte und Kummerbund sollten gleichmäßig eingestellt werden.
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Schutzwesten
Schutzwesten-Hüllen
Hier finden sie die Zentauron Schutzwesten-Hüllen und Erweiterungen für ihre persönliche Sicherheit. Die Westen bestehen aus robusten Materiellen, die für den täglichen Einsatz bei der Polizei und Bundeswehr ausgelegt sind.
Die Zentauron Schutzwesten sind primär als Militärschutzweste, Polizeischutzweste und Schutzweste für Rettungskräfte konzipiert. Schutzwesten-Hüllen können sowohl behördlich für den Dienst, als auch privat getragen werden können.
Die Materialien wie Gewebe und Gurtband sind nach der deutschen TL bzw. nach dem amerikanischen Mil Spec. Standard verwendet. Die Hüllen verstehen sich als Basisträger, der je nach Tätigkeit und Anforderung mit Zubehör und erweitert werden kann. Somit haben sie die Möglichkeit, ihr persönliches Schutzwesten-System zusammen zu stellen.
Die eindeutige Funktion dieser Westen ist es Leben zu retten, schwere Verletzungen zu vermeiden und die Einsatzausrüstung mitzuführen. Vor dem Schutzwesten Kauf, sollte sich der Anwender aber Gedanken machen, welche Bedrohungslagen er zu erwarten hat und welchen ballistischen Schutz benötigt wird.
In dieser Kategorie finden sie unsere Schutzwesten-Hüllen, die als Basis für ihr Schutzkonzept dienen
Erweiterung zur ballistischen Weste
Zur Erweiterung zu einer beschusshemmende Weste haben wir im Zentauron online Shop passende Ballistik für ihre Schutzweste. Sie können somit ihre Weste nach der deutschen Schutzklasse SK1 bis hin zu einer SK4 Schutzweste erweitern bzw. nach dem amerikanischen Standard NIJ. Der Unterschied dieser beiden Schutzklassen wird hier im Blog erklärt.
Als weitere Option haben sie die Möglichkeit ihre Weste mit einem Halsschutz und Oberarmschutz, Unterleibschutz zu erweitern. Diese Komponenten können einfach nach Anforderung an der Weste befestigt werden. Auch hier bieten wir ihnen die passende Ballistik an.
Die Hüllen können zu einer ballistischen Schutzweste erweitert werden, erst jetzt hat die Weste die Funktion einer sogenannten Schusssicheren Weste bzw. einer kugelsicheren Weste. Der Begriff Schusssichere Weste und kugelsichere Weste lässt viel aber Spielraum zur Interpretation zu. Um die Schutzwirkung von der Hard und Softballistik genau zu bewerten, ist es besser sich Beschussdaten und die Traumawerte für die Eignung heranzuziehen.
Mehr zu dem Thema Ballistik und Schutzklassen, finden sie auf dieser Seite.
Molle-Zubehör für Schutzwesten
Unsere taktischen Westen sind zur Erweiterung mit dem modular lightweight load carrying equipment, kurz Molle-System ausgestattet. Mit diesem System ist können sie ihre Schutzweste individuell auf ihre Arbeitsweise anpassen und mit Molle-Taschen bestücken.
Im Zentauron online Shop stehen ihnen diese Kategorien zur Verfügung.
Durch das Molle-System lassen sich auch Molle-Taschen anderer Hersteller an der Schutzweste anbringen.
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Chest Rigs
Chest Rigs für Bundeswehr, Militär und Polizei
Chest Rigs sind kompakte taktische Tragesysteme für Magazine, Funktechnik, medizinische Ausrüstung und weitere unmittelbar benötigte Einsatzmittel. Sie ermöglichen es, Ausrüstung körpernah, übersichtlich und schnell erreichbar zu tragen, ohne zwingend einen Plattenträger oder eine Schutzweste als Trägerplattform zu benötigen.
Zentauron entwickelt und fertigt Chest Rigs für militärische Anwender, Bundeswehr, Polizei, behördliche Einsatzkräfte sowie taktische Ausbildung und Training. Das Sortiment reicht vom modularen MOLLE Chest Rig über vorkonfigurierte Split-Front-Systeme bis zum besonders kompakten Micro Chest Rig.
Modulare und taktische Chest Rigs
Ein Tactical Chest Rig dient als kompakte Trägerplattform für Magazine, Funktechnik, medizinische Ausrüstung und weiteres einsatzrelevantes Equipment. Bei modularen Varianten ermöglichen MOLLE- und PALS-Flächen eine individuelle Zusammenstellung der benötigten Taschen und Komponenten.
Je nach Auftrag lassen sich MOLLE Chest Rigs beispielsweise mit Magazin-, Funk-, IFAK- oder Mehrzwecktaschen konfigurieren. Dadurch können unterschiedliche Ausrüstungskonzepte für Infanterie, Aufklärung, Fahrzeugbesatzungen oder taktisches Training aufgebaut werden.
Das Modular Split Front Chest Rig bildet dafür eine großflächige, frei konfigurierbare MOLLE-Basis.
Split Front Chest Rig – schnell öffnen und anlegen
Bei einem Split Front Chest Rig ist das Tragesystem mittig geteilt. Der zentrale Frontverschluss ermöglicht ein schnelles Öffnen und Ablegen, ohne das gesamte Rig über den Kopf ziehen zu müssen.
Diese Bauform eignet sich besonders für Anwendungen mit häufigem An- und Ablegen, für Fahrzeugbesatzungen sowie für Anwender, die regelmäßig im Liegen arbeiten.
Neben dem modularen Split Front Chest Rig bietet Zentauron mit dem Nonmodularen Split Front Chest Rig auch eine vorkonfigurierte Variante mit integrierten Magazin- und Mehrzwecktaschen.
Micro Chest Rigs für kompakte Ausrüstung
Micro Chest Rigs sind auf einen besonders kompakten und körpernahen Aufbau ausgelegt. Sie eignen sich für reduzierte Ausrüstungskonzepte, bei denen nur die unmittelbar benötigten Magazine, medizinischen Komponenten oder Zubehörteile mitgeführt werden sollen.
Das Micro Battle Chest Rig SET bildet die kompakte Basis der Micro-Battle-Serie. Das Micro Battle Chest Rig Extended SET erweitert das System um zusätzlichen Stauraum und modulare MOLLE/PALS-Flächen.
Harness, Back Cover Pouches und weitere Komponenten der Micro-Battle-Serie sind aufeinander abgestimmt und ermöglichen einen modularen Aufbau innerhalb des Systems.
Chest Rig Harness und Tragesysteme
Der Harness verbindet das eigentliche Rig mit dem Oberkörper und beeinflusst Sitz, Lastverteilung und Bewegungsfreiheit. Je nach Chest-Rig-System kommen unterschiedliche Schulterträger und Befestigungslösungen zum Einsatz.
Der Micro Battle Chest Rig Harness wurde speziell für die Standard- und Extended-Ausführung der Micro-Battle-Serie entwickelt.
Für Split-Front-Systeme, Battle Belts und geeignete Dienstgurte steht außerdem der Tactical Schulter Harness als separates Tragesystem zur Verfügung.
Welches Chest Rig passt zu welchem Einsatz?
- Modulares Chest Rig: für Anwender, die Taschen und Ausrüstung individuell über MOLLE/PALS konfigurieren möchten.
- Split Front Chest Rig: für schnelles An- und Ablegen sowie Anwendungen im Fahrzeug oder bei häufigem Wechsel der Trageweise.
- Micro Chest Rig: für kompakte, reduzierte Ausrüstung mit geringem Platzbedarf.
- Vorkonfiguriertes Chest Rig: für feste Magazin- und Taschensetups ohne vollständigen Neuaufbau des Systems.
Chest Rig oder Plattenträger?
Chest Rig und Plattenträger erfüllen unterschiedliche Hauptaufgaben. Ein Chest Rig dient primär dem Tragen und Organisieren von Ausrüstung und wird in der Regel ohne ballistische Schutzplatten eingesetzt.
Ein Plattenträger ist dagegen für die Aufnahme ballistischer Schutzkomponenten ausgelegt und verbindet Schutzfunktion und Ausrüstungsträger in einem System.
Wenn ballistischer Schutz nicht benötigt wird oder bereits durch ein separates Schutzsystem vorhanden ist, kann ein Chest Rig eine leichtere und flexiblere Trägerlösung darstellen.
Chest Rigs für unterschiedliche Waffen- und Einsatzsysteme
Durch modulare Taschen und Einsätze lassen sich Chest Rigs an unterschiedliche Magazine und Ausrüstungsgegenstände anpassen. Je nach gewählter Tasche oder Einlage können beispielsweise Magazine für G36, G3, G28, AR15- beziehungsweise STANAG-Systeme oder AK-Plattformen getragen werden.
Auch medizinische Ausrüstung kann über geeignete Taschen integriert werden. Passende Lösungen finden Sie beispielsweise bei den IFAK Pouches.
Chest Rigs für Bundeswehr und taktische Anwender
Die Anforderungen an ein militärisches Chest Rig unterscheiden sich je nach Auftrag deutlich. Infanteristische Anwendungen benötigen häufig mehrere Magazine und zusätzliche Ausrüstung, während Fahrzeugbesatzungen, Aufklärungskräfte oder Präzisionsschützen eher kompakte und flach aufgebaute Systeme bevorzugen.
Typische Anwender und Einsatzbereiche sind:
- Bundeswehr und andere Streitkräfte
- militärische Einsatzkräfte
- Polizei und behördliche Einheiten
- Fahrzeugbesatzungen
- Aufklärungs- und Scharfschützenkräfte
- taktische Ausbildung und Training
- Sportschützen
- Milsim- und Airsoft-Anwendungen
IRR/NIR-ausgerüstete Materialien
Bei zahlreichen Zentauron Chest Rigs werden IRR/NIR-ausgerüstete Cordura®-Materialien und Gurtbänder eingesetzt. Dadurch wird die Auffälligkeit sichtbarer Materialbereiche im nahen Infrarotbereich reduziert.
Da sich Materialaufbau und Ausstattung zwischen den einzelnen Modellen unterscheiden können, ist die konkrete IRR/NIR-Ausstattung jeweils auf der entsprechenden Produktseite angegeben.
Chest Rigs Made in Germany
Zentauron entwickelt und fertigt taktische Textilausrüstung in Deutschland. Von Entwicklung und Zuschnitt über die Fertigung bis zur Endkontrolle liegt der Fokus auf robusten Materialien, modularer Nutzbarkeit und praxisgerechten Konstruktionsdetails.