Unterschied der Ballistische Schutzklasse NIJ und TR

Immer wieder kommt die Frage auf was der Unterschied, zwischen den Ballistische Schutzklassen, der amerikanischen NIJ Standard und der deutschen Technischen Richtlinie Ballistische Schutzwesten (TR) ist.

Auf den ersten Blick bestehen viele Gemeinsamkeiten:
5 Schutzstufen und teils ähnliche Kaliber. Allerdings bestehen auch etliche Unterscheide, die nicht gleich ersichtlich sind. So kann nicht pauschal gesagt werden das der NIJ Standard oder die deutsche TR besser ist. Es kommt viel mehr darauf an, welcher Bedrohungslage sich der Träger gegenüber sieht und auf welche Eigenschaften er Priorität setzten möchte. Wird Multi-Hit-Schutz oder Schutz für großem Kaliber priorisiert? Geringes Gewicht oder Traumareduktion?

Je nach Anforderungen empfiehlt sich ein anderer ballistischer Standard. Um Unklarheiten auszuräumen wird sich dieser Blogeintrag mit den zwei ballistischen Standards auseinandersetzten, ihre Besonderheit erklären und hoffentlich helfen den passenden ballistischen Standard für die jeweiligen Anforderungen zu finden.

verschiedene Patronen

Ballistische Schutzklasse
NIJ Standard 0101.06

NIJ Standard ist der ballistische Standard des amerikanischen National Institut of Justice. Seit dem Jahr 1972 ist er in den USA der einzige nationale akzeptierte Standard und hat sich darüber hinaus auch Weltweit als führender Standard etabliert. Ziel des NIJ Standards war es zu bestimmen welche Leistung Ballistik mindestens erbringen muss und diese minimalen Anforderungen zu etablieren.

Der NIJ Standard 0101.06 ist der aktuelle amerikanische Standard aus dem Jahr 2008. Er teilt sich in 5 Schutzklassen auf:
Typ IIa, Typ II, Typ IIIa, Typ III und Typ IV.

  • NIJ IIa : Schutz gegen Geschosse aus “üblichen” Faustfeuerwaffen

  • NIJ II  : Schutz gegen Geschosse aus Faustfeuerwaffen

  • NIJ III : Schutz gegen Geschosse aus allen Faustfeuerwaffen und Maschinenpistolen

  • NIJ IIII : Schutz gegen normale Geschosse aus Langwaffen

  • NIJ V: Schutz gegen Hartkern-Geschosse aus Langwaffen

Die ballistischen Anforderungen der Klassen stellen sich wie folgt dar:

Typ

Kaliber

Geschossart

Masse

Geschwindigkeit

IIa

9 x 19 mm

.40 S&W

Full Metal Jacketed (Vollmantel)

8,00 Gramm

373 +/- 9.1 m/s

II

9 x 19 mm

.357 Magnum

Full Metal Jacketed (Vollmantel)

Jacketed Soft Point

(Teilmantel)

8,00 Gramm

6,00 Gramm

398 +/- 9.1 m/s

436 +/- 9.1 m/s

IIIa

.357 SIG (9 x 22 mm)

.44 Magnum

Full Metal Jacketed Flat Nose

(Vollmantel mit Flachkopf)

Semi Jacketed Hollow Point (Teilmantel Hohlspitz)

8,1 Gramm

15,6 Gramm

448 +/- 9.1 m/s

436 +/- 9.1 m/s

III

.7.62 x 51mm (M80)

Steel Jacketed

(Stahl-Vollmantel)

9,6 Gramm

847 +/- 9.1 m/s

IV

7.62 x 63 mm (M2 AP)

Armor Piercing

(Stahlhartkern)

10,8 Gramm

878 +/- 9.1 m/s

Wie wird getestet bei der NIJ

Bei den Typen IIa bis IIIa werden 6 Schuss pro Einlage abgegeben. Davon werden 4 Schuss im Winkel von 0° (Nato Winkel) und jeweils einer bei einem Winkel von 30° und einer Winkel bei 45° abgeben.
Ab Typ III wird nur noch im 0° Winkel geschossen.
Auf Typ III werden 6 Schuss und auf Typ IV 1-6 Schuss abgeben.
Die Beschussdistanz beträgt bei Typ IIa-III 5 m und bei Typ IV 15 m. Zusätzlich wird ein Nasstest und ein Verschleißtest durchgeführt.

Soldaten spirngen vom Hubschrauber ab

Der Nasstest wird für die Klassen IIa-IIIa durchgeführt. Dabei werden die Einlagen für 30 Minuten vertikal unter 21 Grad warmes Wasser getaucht mit anschließendem 10 Minütigen abtropfen.
Dies soll garantieren, dass auch Nasse Ballistik ihre Leistungsfähigkeit behält.

Verschleißtest

Der Verschleißtest soll eine mehrjährige Tragezeit simulieren. Schließlich soll auch eine seit längerer Zeit getragene Weste ihren ballistischen Schutz nicht verlieren. Grundsätzlich ist der Verschleißtest ein guter Indikator hinsichtlich der Qualität einer Schutzweste. Um so besser das Ergebnis ausfällt, um so widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse ist eine Weste und der Träger kann sich trotz rauem Umfeld auf seine Ballistik verlassen.

Der Verschleißtest beinhaltet bei den Klassen IIa-IIIa einen 10 Tägigen Schleudertest bei 65 °C mit 72.000 +/- 1500 Umdrehungen bei einer Luftfeuchtigkeit von 80%. Für den anschließenden Beschuss wird allerdings eine geringere Mündungsgeschwindigkeit angesetzt, um den Konditionierung Rechnung zu tragen. Hartballistik der Klassen III und IV müssen nochmal deutlich höhere Anforderungen erfüllen.Soldaten rücken ab

Auch sie werden 10 Tage lang bei 65 °C einer Luftfeuchtigkeit von 80% ausgesetzt, allerdings ohne Schleudergang. Anschließend werden sie Klimatisiert und müssen 24 Stunden lang großen Temperaturschwankungen zwischen -15 °C bis + 90 °C bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 0-50% widerstehen. Danach wird noch ein Falltest durchgeführt, um sicher zu gehen, dass die Ballistik leichten Erschütterungen widersteht. Zusätzlich werden die Platten noch unter Wasser getaucht und dann Nass beschossen.

Für alle Typen setzt der NIJ Standard 0101.06 ein maximales Trauma von 44 mm fest.

Der NIJ Standard enthält keinen Stichtest dieser ist in einem separaten Standard geregelt.

Die Technische Richtlinie Ballistische Schutzwesten (TR) ist der ballistische Standard in Deutschland. Auf Basis der TR beziehen die Polizei und die Bundeswehr ihre ballistische Schutzausstattung. Die technische Richtlinie existiert seit dem Jahr 1979 und ist vor allem im deutschsprachigen Raum ein etablierter Standard. Er hat allerdings nie eine Verbreitung wie der amerikanische NIJ Standard erfahren. Daher ist die TR international gesehen ein Nischen Standard. Nichtsdestotrotz Besitz der deutsche Standard einige Besonderheiten die nicht zu unterschätzen sind.

Ballistische Schutzklasse TR

Technische Richtlinie Ballistische Schutzwesten

Die Technische Richtlinie Ballistische Schutzwesten stammt ebenfalls wie der NIJ Standard 0101.06 aus dem Jahr 2008. Er unterteilt sich ebenfalls in 5 Schutzklassen, die, im Gegensatz zum NIJ Standard, auch eine Definition besitzen:

  • Klasse L: Schutz gegen Geschosse aus “üblichen” Faustfeuerwaffen,

  • Klasse 1: Schutz gegen Geschosse aus Maschinenpistolen

  • Klasse 2: Schutz gegen Geschosse aus allen Faustfeuerwaffen

  • Klasse 3: Schutz gegen normale Geschosse aus Langwaffen

  • Klasse 4: Schutz gegen Hartkern-Geschosse aus Langwaffen

    Die ballistischen Anforderungen der Klassen stellen sich wie folgt da

    SK

    Kaliber

    Geschossart

    Masse

    Geschwindigkeit

    L

    9 x 19 mm

    Stahl-Vollmantel, Rundkopf, Blei-Weichkern, verzinnt

    8,00 Gramm

    360 m/s +/- 10 m/s

    1

    9 x 19 mm

    Stahl-Vollmantel, Rundkopf, Blei-Weichkern, verzinnt

    QD-PEP II/S (Polizeisondergeschoss)

    Action 4 (Polizeisondergeschoss)

    8,00 Gramm

    6,00 Gramm

    6,10 Gramm

    415 m/s +/- 10 m/s

    460 m/s +/- 10 m/s

    460 m/s +/- 10 m/s

    2

    .357 Magnum

    Vollmessing, Kegelspitzkopf

    7,10 Gramm

    580 m/s +/- 10 m/s

    3

    .223 Remington

    (5,56 x 45 mm)

    .308 Winchester

    (7,62 x 51 mm)

    Stahl-Vollmantel, Spitzkopf, Blei-Weichkern mit Stahlpenetrator

    Stahl-Vollmantel, Spitzkopf, Blei-Weichkern

    4,00 Gramm

    9,55 Gramm

    950 m/s +/- 10 m/s

    830 m/s +/- 10 m/s

    4

    .308 Winchester

    (7,62 x 51 mm)

    Stahl-Vollmantel, Spitzkopf, Stahlhartkern

    9,70 Gramm

    820 m/s +/- 10 m/s

Bei SK L bis SK 1 werden 4 Schuss bei einem Winkel von 0° abgegeben. Es folgt ein Winkelbeschuss mit 3 Schuss bei 65° und 3 aufgesetzte Schüsse bei 0°. Beim Test mit Polizeimunition entfällt der Beschuss bei 0°. Ab SK 2 bis SK 4 wird mit 3 Schuss bei 0° und 3 Schuss bei 65° getestet.

Es werden jeweils separate Einlagen für jeden Beschuss verwendet. Es erfolgt daher z.B. kein Beschuss bei 0° und ein Beschuss bei 65° auf dieselbe ballistische Einlage.
Die Beschussdistanz beträgt, außer beim aufgesetzten Schuss, bei SK L bis SK 2 5 m und ab SK 3 10 m.

Schutzwesten der Stufe SK L oder SK 1 werden gegen einen aufgesetzten Schuss getestet. Dabei wird der Lauf der Waffe mit 10 Kg Druck gegen die Einlage gedrückt und 3 Schuss auf die Einlage abgebenden. Sollte es zu einem Handgemenge kommen soll die Schutzweste auch gegen Schüsse aus kürzester Distanz halten. Abhängig von der Konstruktion kann dies nämlich nicht jede Schutzweste.

Ballistische Schutzeinlage für Plattenträger
Ballistische Schutzeinlage für Plattenträger Vulcan III von ZentauroN

Verschleißtest

Um die Verschleißfestigkeit der Weichballistik zu testen setzt die TR ebenfalls einen Verschleißtest und eine Klimatisierung der Prüfmuster voraus.

Es wird einmal ein Kälte/Wärmetest durchgeführt. Es wird jeweils eine Einlage für 16 Stunden bei -20 °C, bei +20 °C und 65 % Luftfeuchtigkeit und +70 °C senkrecht stehend oder hängend im Klimaschrank gelagert.

Beim eigentlichen Verschleißtest wird die Einlage senkrecht stehend oder hängend bei +40 °C und einer Luftfeuchtigkeit von 90-95 % für mindestens 16 Stunden gelagert. Besonders ist hier jedoch, dass das eigentliche ballistische Paket, wenn es in eine feuchtigkeitsabweisende Hülle eingeschweißt ist, aus dieser herauszunehmen ist. Dadurch ist die eigentliche Ballistik vor Wärme und Luftfeuchtigkeit ungeschützt. Der Verschleißtest testet also somit direkt die Widerstandsfähigkeit des Material und seiner Verarbeitung.

Die TR schreibt für eine Schutzweste eine Lebensdauer von 10 Jahren fest.

Die Ballistische Schutzklasse TR unterscheidet beim Traumawert zwischen Unterzieh- und Überziehschutzweste. Unterziehschutzweste die verdeckt unter der Kleidung und somit näher am Körper getragen werden, dürfen einen maximalen Traumwert von 40 mm haben. Die TR orientiert sich hierbei beim amerikanischem NIJ Standard. Bei Überziehschutzwesten hingegen setzt die TR ein maximales Trauma von 22 mm fest. Die TR stellt hierbei eine andere Grundüberlegung an. Unterziehschutzwesten sollen dem Träger lediglich ermöglichen aus einer Gefährdungssituation zu entkommen. Die Einsatzbereitschaft des Trägers ist durch das höhere Trauma nach einem Treffer bei einer Unterziehschutzweste nicht zwangsläufig gewährleistet.

Schutzweste Thor von ZentauroN
Schutzweste Thor von ZentauroN

Überziehschutzwesten hingegen sollen die Einsatzbereitschaft des Trägers trotz Treffer weiterhin gewährleisten. Daher wird ein deutlich geringerer Traumawert angesetzt. Überziehschutzwesten richten sich an Träger in taktischen Situationen wie Soldaten oder Spezialkräfte, die die Weste offen tragen können.

Wie der NIJ Standard enthält die TR keine Stichtest. Dieser ergibt sich aus einem separaten Stichschutzstandart.

ZentauroN Unterleibschutz
Ballistische Einlage ohne Hülle und der ZentauroN Unterleibschutz

Zusammenfassung ballistische Schutzklassen

Da beide ballistische Standards nun vorgestellt wurden ergibt sich die Frage wo die zentralen Unterschiede liegen. Grundsätzlich kann gesagt werden das der deutsche Standard mehr Bedrohungsszenarien prüft. Sowohl der aufgesetzte Schuss als auch der Beschuss mit Polizeisondergeschossen fehlen im NIJ Standard.

Dafür testet der amerikanische Standard mit großen Kaliber mit hoher Mannstoppwirkung.
Auf deutscher Seite werden zwar kleinere Kaliber und leichtere Geschossen verwendet, diese sind jedoch aggressiver hinsichtlich der Durchschlagskraft. Auf deutscher Seite wird bereits ab SK L mit Stahl-Vollmantel Projektilen getestet während auf amerikanischer Seite lediglich normale Vollmantel Geschosse zum Einsatz kommen. Auf deutscher Seite folgt weitere Munition mit hoher Durchschlagsleistung.

Weiterhin wird eine SK 4 mit 3 Schüssen getestet während Level IV nur 1 Schuss standhalten muss. Level IV schützt hingegen gegen das deutlich stärkere Kaliber 7,62 x 63 mm.

Beim Trauma erlaubt der NIJ Standard über alle Typen maximal 44 mm. Auf deutscher Seite ist ein Traumawert von 40 mm nur bei SK L und SK 1 zulässig. SK 2, 3 und 4 sind als Überziehschutzweste ausgelegt. Dadurch ist für diese nur ein Traumawert von 22 mm zulässig.

Hinsichtlich des Verschleißfestigkeit sind beide Standards trotz unterschiedlicher Testmethoden auf Augenhöhe. Beide Standards garantieren Langlebigkeit und hohe Robustheit der Westen.

Abschließend kann also gesagt werden, dass der NIJ Standard zu empfehlen ist für Träger die Schutz vor einem möglichst großem Kaliber mit durchschnittlichen Projektilen suchen. Ein geringerer Traumwert sowie Multi-Hit-Schutz auf Level IV sind zweitrangig.

Diejenigen die sich gegen möglichst viele Bedrohungsszenarien absichern wollen und die Schutz vor aggressiven Projektilen suchen, ist die Technische Richtlinie zu empfehlen. Die technische Richtlinie ist ebenfalls für diejenigen geeignet, die Wert auf ein geringes Trauma legen und im Bereich SK 4 Multi-Hit-Schutz wünschen.

Ballistische Einlagen und entsprechende Hüllen gibt es im ZentauroN Polizei und Militär Shop

ZenauroN Militär und Polizei online Shop
ZentauroN.de

AUSGEPACKT: Der neue ZENTAURON Vulcan III Plattenträger

Wir freuen uns Euch unseren neuen Plattenträger vorstellen zu dürfen: Vulcan III ist die jüngste Generation des Plattenträgers von ZENTAURON. Wir haben den klassischen Vulcan komplett überarbeitet und ihn so auf ein neues Level gehoben. Der Vulcan III ist vollständig mit ZenTubs (ROC-Schnallen) an Schulterträgern und am Kummerbund ausgestattet. Dadurch kann er extrem schnell an- und abgelegt werden. Die ZenTube funktionieren auch als Schnellabwurfsystem (Quick Release) für den Notfall. Das Schnellabwurfsystem ist nicht nur für den Träger selbst von Vorteil, es bietet auch dem Medic in Notsituationen einen einfachen Zugang zum Patienten.
Plattenträger Vulcan IIIDie Plattentaschen für Hard- und Softballistik sind von einander getrennt. Es passt die dienstlich gelieferte Ballistik in die Platteneinschübe.
Das Fach für die Weichballistik ist auf der Körper zugewandten Seite mit 3D MESH gepolstert. Der Tragekomfort kann obendrein mit Zusatzpolstern (Hivent) erweitert werden.
Durch MOLLE Schlaufen auf Vorder- und Rückseite sowie auf dem Kummerbund ist der Vulcan III voll flexibel: Je nach Bedarf können diverse Magazintaschen und Mehrzwecktaschen angebracht werden.

Plattenträger Vulcan III
Die vordere Plattentasche

Auf der Außenseite der Vulcan III Plattentasche befinden sich 4×3 MOLLE Schlaufen, die mit Flauschklett versehen sind. Es können IR- und ID-Patches angebracht werden, ebenso können Kabel von Funkgeräten durchgeführt werden.
Darunter liegend befinden sich weitere MOLLE Schlaufen zum Anbringen von Magazin- und Mehrwecktaschen. Außen liegend ist links und rechts ein vertikaler Gurt zum Befestigen von Kabeln und anderen Gegenständen angebracht.
Die Aufnahmen für das Schnellverschlusssystem ZenTubes (ROC) sind für besondere Stabilität mit Riegeln gesichert. Die Innenseite Seite ist mit 3D Mesh Gewebe gepolstert und trägt zu einem guten Tragekomfort und guter Belüftung bei. Geöffnet und verschlossen werden die Einschübe der Plattentaschen via Klett.

Plattenträger Vulcan IIIInnen liegend ist das Fach für die Softballistik oder Non-Ballistik, diese wird einfach eingeschoben und das Fach per Klett verschlossen. Außen liegend findet sich das Fach für die Hardballistik, in das die SK4 Platte untergebracht wird. Zum Fixieren der SK4 Platte ist ein 50 mm Gurt angenäht, der die Platte sichert. Am Klett der SK4 Plattentasche können auch der Unterleibschutz und die Fronttasche montiert werden.
Mit den optionalen V3 MOLLE Flap und V3 Magazin Flap kann das Setting schnell auf jeden Einsatz angepasst werden. Die MOLLE Flaps werden via Schlaufen mit Klett am Plattenträger befestigt. Eine weitere Variante ist die Befestigung über QASM-Schnallen oder G-Hooks, hierdurch können die Flaps als Schnellwechselflappen angewendet werden.

Plattenträger Vulcan IIIDie hintere Plattentasche

Außen liegend sind auch hier wieder 4×3 MOLLE-Schlaufen, die mit Klett besetzt sind, angebracht und zur Außenseite hin sind vertikalen Gurte verarbeitet.
Um dem Tragekomfort zu verbessern ist die Plattentasche mit zusätzlichen Polsterflächen bei den Schulterträger ausgerüstet.
Auf der unteren Hälfte der Plattentasche befindet sich das Aufnahmesystem für den Kummerbund.
Plattenträger Vulcan IIIDer Kummerbund wird an horizontal verlaufenden MOLLE-Gurten befestigt und über Gummischnüre fixiert. Die Größe wird dabei über die Gurtbandschlaufen am Kummerbund und den Gurten der Plattentasche eingestellt. So stehen zur Größenanpassung 2x12cm Einstellbereich zur Verfügung. An den horizontalen MOLLE-Schlaufen können selbstverständlich auch weitere Ausrüstungsgegenstände montiert werden.
Die Aufnahme für die Hard- und Softballistik ist identisch mit der vorderen Plattentasche.
Die hintere Plattentasche hat zusätzlich einen Klettverschluss für die ZENTAURON Gewichtsübernahme. Hierdurch kann der Plattenträger Vulcan III am Streitgurt und am dienstlich geliefertem MOBAST System sowie an einigen anderen Gurten – wie zum Beispiel von LHT – befestigt werden.

Plattenträger Vulcan IIIWie werden ROC‘s verwendet?

Das Schnellverschlusssystem mit den ZenTubes basiert auf ROC Schnallen, diese sind einfach und intuitiv in ihrer Handhabung. Durch dieses neue Verschlusssystem ist der Plattenträger Vulcan III automatisch als Quick-Release-System ausgestattet. Die ZentTubes sind zum besser Greifen mit einer gummierten Kordel versehenen. Der Mechanismus wird ausgelöst indem die Kordel vom Körper weg und nach oben gezogen wird.

Plattenträger Vulcan IIIDer Kummerbund des Vulcan III Plattenträger

Der Kummerbund ist auf der Außenseite mit 6×3 MOLLE-Schlaufen ausgestattet und bietet somit Platz für IFAK, Nebeltopf- und Mehrzwecktaschen. Im Inneren des Kummerbundes finden die ballistischen Softeinlagen Platz oder auch Ausrüstungsgegenstände wie die Sigpi (Signalpistole der Bundeswehr) und Funkgeräte.

Plattenträger Vulcan IIIDer Schulterträger

Die Schulterträger sind auf der Vorderseite mit den ZenTubes Schnellverschuss ausgestattet und werden an der hinteren Plattentasche durch die Kunststoffverbinder befestigt. Die Länge der Träger kann stufenlos über die Klettfläche eingestellt werden. Der Tragekomfort kann mit den optimalen Plattenträger Vulcan IIIUniversalschulterpolstern und den Schulterpolstern leicht erweitert werden. Über die Schulterträger kann auch weiteres Zubehör, wie der Oberarm- und Halsschutz, befestigt werden.
Befestigung von Unterleibschutz und Fronttasche am Vulcan III
Das befestigen von Unterleibschutz und Fronttasche für Plattenträger erfolgt über die Klettflächen der vorderen Plattentasche. Hierzu werde die Klettflächen verbunden und dann zusammen mit der Plattentasche verschlossen. So wird der Raum zwischen Torso und den Unterleib so gering wie nur möglich gehalten.

Plattenträger Vulcan III

Der Vulcan III im ZENTAURON im Shop.

ZENTAURON im Einsatz: Sprinter in Litauen

„Rechts von diesen Gruppen wird alles weitreichend von Wieseln überwacht. Die linke Flanke ist zuvor waldverdrahtet worden, so sind die Infanteristen nach beiden Seiten abgesichert“, erklärt die Bundeswehr dieses Bild. Wiesel da, Wiesel dort. Das am Rücken des Soldaten ist der Sprinter Rucksack mit Seitentaschen von ZENTAURON. Wir freuen uns, wenn sich unsere Ausrüstung im Einsatz bewährt, hier übrigens in Litauen. (Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke) 

Der Sprinter im Set mit den Seitentaschen ist HIER im ZENTAURON Shop zu finden.

Siegreich mit ZENTAURON: Unicorn Shooting Team

Nichts ist so sexy wie der Erfolg. Und Lars und Stefan vom Unicorn Shooting Team, die sind schon verdammt sexy. Beim Sig Sauer Masters 2018 in Almelo in den Niederlanden belegen die beiden den ersten und zweiten Platz (Production).

Der glückliche Erste: Stefan Rohoff (re.). Der Glückliche Zweite: Lars Rümplers (li.). Der Mann in der Mitte freut sich mit den Einhörnern mit.

Und das mit gutem Grund: die Goldmedaille schaut so aus.

Die Medaille für den zweiten Platz schaut so aus, dazu die Ergebnisliste des Wettbewerbs.

Wir von ZENTAURON freuen uns besonders, dass wir das Unicorn Shooting Team unterstützen dürfen. Frisch voran zu neuen Erfolgen!

 

Das Unicorn Shooting Team auf Facebook

ZENTAURON im Internet: www.zentauron.de

Das war unser erstes „Grill, GEAR, Bier“

Wenn es um die Wurst geht, verdrücken sich die meisten. Bei uns, bei ZENTAURON, war das letztes Wochenende ganz anders. Da sind alle gekommen um mit uns gemeinsam das erste „Grill, GEAR, Bear“ abzufeiern.

Feiern war natürlich nicht Sinn der Sache, auch wenn es auch um die Wurst ging. Aber wir hatten Abverkauf mit guten Rabatten …

Willkommen bei ZENTAURON zu Hause

… und auch jede Menge reguläres Gear. Bei Ausrüstung ist es immer am Schönsten, wenn sie durch die Hände geht, Mann begreifen kann und auch mal anprobieren. Das machen wir mit unserem Verkaufslokal möglich.

Alles waren voll beschäftigt. Super Wetter tat das seine und die Geselligkeit ist ja Teil von dem ganzen Spaß: alle sind so auf ihre Rechnung gekommen.

Der Neue ist auch gekommen

Das ist der, der neue Vulcan III. Ausreichend bewundert, vielfach auch schon beschafft, der jüngste Plattenträger aus dem Haus ZENTAURON erstmals in der Öffentlichkeit.

Ausrüstung muss sofort getestet werden. Der Vulcan III hier im vollen Einsatz. Gott sei Dank hat der Mann auch ein Touniquet dabei, für den Fall, wenn was schief gehen sollte (ging aber nicht, der „Geile Griller“ – siehe Patch – ist natürlich ein Profi).

Wir haben uns sehr gefreut über alle, die gekommen sind: Bestes Wetter, guter Austausch mit den Leuten. Die ZENTAURON Kunden haben das Angebot mit Wurst und Getränk gut gefunden und sich darüber gefreut. Demnächst wieder, hier bei uns.

ZENTAURON im Internet: www.zentauron.de