Technische Daten
Die Zentauron Trauma IFAK Pouch Klett ist eine abnehmbare IFAK- und Medic-Tasche für Schutzwesten und andere Ausrüstungssysteme mit geeigneten Flausch-Klettflächen. Sie ist für die strukturierte Mitnahme persönlicher Trauma- und Erste-Hilfe-Ausrüstung ausgelegt und lässt sich bei Bedarf schnell vom Tragesystem lösen.
Das Zentauron Trauma IFAK (Individual First Aid Kit) ist als Taschensystem für die taktische Verwundetenversorgung entwickelt worden. In die Entwicklung flossen Erfahrungen von Angehörigen verschiedener Polizei- und Militäreinheiten sowie die Zusammenarbeit mit der TREMA, der Fachgesellschaft für taktische Verwundetenversorgung in Deutschland, ein.
Die Innenorganisation wurde auf Materialien unterschiedlicher Hersteller von Tourniquets und Bandagen abgestimmt. Gleichzeitig wurden die Vorgaben des TCCC (Tactical Combat Casualty Care) berücksichtigt. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf einer flexiblen Trageweise, damit die IFAK-Tasche unabhängig von Behördenzugehörigkeit und verwendetem Ausrüstungssystem eingesetzt werden kann.
Die Tasche lässt sich über einen Doppelreißverschluss vollständig öffnen. Große Zipper Pulls erleichtern die Bedienung auch mit Handschuhen und ermöglichen bei Bedarf ein einhändiges Öffnen.
Der Innenraum ist auf Vorder- und Rückseite gleich aufgebaut. Auf jeder Seite befindet sich eine Netztasche, die etwa bis zur halben Taschenhöhe reicht. Auf jeder Netztasche ist jeweils eine Gummischlaufenreihe mit vier Unterteilungen angebracht.
Dadurch können Bandagen, Dreieckstücher, Einmalhandschuhe, Lampen, Verbandsscheren, Tubusse, Entlastungsnadeln und weitere medizinische Ausrüstungsgegenstände übersichtlich und schnell zugänglich organisiert werden.
Außen befindet sich eine separat zugängliche Tourniquet-Tasche mit Klettverschluss. Dadurch kann ein Tourniquet schnell erreicht werden, ohne das Hauptfach vollständig öffnen zu müssen.
Auf dem Deckel des Tourniquet-Fachs befindet sich ein 5 × 5 cm großes Klettfeld zur Kennzeichnung der Tasche.
Die Klett-Variante der Trauma IFAK Pouch ist für Schutzwesten mit großen Flausch-Klettflächen konzipiert, wie sie unter anderem bei Polizei und Sicherheitskräften eingesetzt werden.
Die Tasche kann auch im Inneren von Rucksäcken oder anderen Taschen befestigt werden, sofern dort eine ausreichend große Flausch-Klettfläche und genügend freie Höhe für die IFAK Pouch vorhanden sind. Dadurch lässt sich die medizinische Ausrüstung innerhalb des Gepäcks geordnet und bei Bedarf herausnehmbar unterbringen.
Durch die Klettbefestigung kann die Trauma IFAK Pouch schnell vom Tragesystem gelöst werden. Sie lässt sich dadurch an eine andere Person weitergeben oder für die Versorgung vor dem Anwender beziehungsweise neben dem Verwundeten ablegen. Der Inhalt bleibt so vollständig zugänglich, ohne dass die medizinische Versorgung direkt am getragenen Ausrüstungssystem erfolgen muss.
Für die Nutzung an MOLLE-/PALS-Systemen kann die Tasche mit dem MOLLE-Adapter kombiniert werden. Die IFAK Pouch bleibt dabei abnehmbar und kann zur Versorgung vom Tragesystem gelöst werden.
Für Gürtel- und Koppelsysteme steht alternativ der Gürtel-Adapter zur Verfügung.
Je nach medizinischem Konzept und Einsatzzweck kann die Trauma IFAK Pouch Klett beispielsweise mit folgender Ausrüstung bestückt werden:
Hinweis: Das Packbeispiel dient ausschließlich zur Darstellung einer möglichen Bestückung. Die tatsächliche Ausstattung richtet sich nach dem individuellen medizinischen Konzept, den jeweiligen Vorgaben und dem vorgesehenen Einsatzzweck.
Die Trauma IFAK Pouch Klett wird aus robustem Cordura® gefertigt. Gewebe und Gurtband sind IRR/NIR-ausgerüstet. Die Tasche wird bei Zentauron in Deutschland hergestellt.
Hinweis: Medizinische Ausrüstung sowie MOLLE- und Gürtel-Adapter sind nicht im Lieferumfang enthalten.
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