Schlagwort-Archive: deutschland

Leben retten mit ZENTAURON: Das ZFR System

Der ZENTAURON First Responder (ZFR) Rucksack ist mit Unterstützung der Truppenschule in Hammelburg  für den Ersthelfer in der Truppe, wie auch für beweglich Arzttrupps sowie als vollwertiger Rettungsrucksack entwickelt worden, der sich auf nahezu jede Lage anpassen lässt.

ZENTAURON ZFR – Der Medic Rucksack für Profis

Über das optionale Zubehör – den Smartbelt, die Interventionstasche und die Seitentaschen – lässt sich das ZFR System individuell auf seinen Auftrag abstimmen. Ob als kompletter schwerer Rettungsrucksack oder als leichter, hochbeweglicher Sanitätsrucksack – all das bietet dem Anwender der ZFR Medic Rucksack.

ZFR Rucksack am Mann. MOLLE macht ihn anständig anpassbar an die Bedürfnisse des Trägers.

Die Hülle ist rundum mit einem geschlossenzelligen Polsterschaum ausgestattet, um den Inhalt zu schützen. Das Tragesystem ist besonders gepolstert und beinhaltet die Aufnahme für den Smartbelt.

Der ZFR ist ein erweiterbares System

An den Seiten sowie außen am Boden des ZFR sind MOLLE Modularschlaufen angebracht, zusätzlich befinden sich auf den 7 und 5 Uhr Positionen unten am Rucksack Modularschlaufen zum befestigen eines Tourniquets. Der Deckel ist mit einem anklettbaren Griff, einer Klettfläche und MOLLE zur Erweiterung und Kennzeichnung ausgestattet.

Interventionstasche mit geöffnetem Hauptfach, das im Inneren mit zwei Einschüben und sechs Elastikschlaufen ausgestattet ist.

Der Innenraum ist komplett mit Klettgewebe ausgekleidet, um Teiler, Klettmodule und Taschen verschiedenster Bauart aufzunehmen.

Alles mit dabei im ZFR für den Ernstfall

Zusätzlich befindet sich auf der Vorderseite ein großer Einschub, dieser ist mit Klett gesichert, um dahinter zum Beispiel ein Ampularium oder Dokumente sicher aufzubewahren.

Hier zu sehen der Hades Micorig als Trageaustattung und die Interventionstasche auf dem gepolstertem Smartbelt.

 

Der ZFR ist auch sehr gut mit der Ausrüstung verträglich, die der Soldat sonst noch trägt.

Mehr zum Thema Rettungsrucksack im ZENTAURON Blog: Der Rettungsrucksack ZFR in der Review

Lieferumfang:

Ansicht von ZFR Pack und Interventionstasche .Gut zu erkennen kleines RV Fach für Einmalhandschuhe.

Zusatzausstattung

ZENTAURON im Internet: www.zentauron.de

 

Best of Gear: Erwin rückt aus

Manche sind einfach schneller als andere. Kein Wunder, wer zu langsam ist, den bestraft das Leben. Erwin rückt hier aus. Er ist eine ehemalige militärische Spezialkraft und betreibt 22nd Range Feat, von der wir noch mehr hören werden. Oben ist Erwin von aufgerödelt in der Botanik wie die Speersitze der militärischen Evolution.

Der Vulcan III im Feld

Beim genauen Blick erkennt man sofort, der Mann ist eine Gear-Bitch aus dem professionellen Bereich. Da ist einerseits das neue CONCAMO Tarnmuster in der einen Kommando-Uniform von Leo Köhler. HIER auf SPARTANAT ein Interview mit Matthias Bürgin, der CONCAMO entwickelt hat. Ein Tarnmuster auf das wir von ZENTAURON auch sehr gespannt sind.

Beim Plattenträger und seiner Bestückung vertraut Erwin auf ZENTAURON. Zu sehen ist das neueste Modell Vulcan III mit voller Taschenbestückung. Der Plattenträger wurde mit Spray farblich einsatzgerecht abgetarnt. Sobald es von CONCAMO auch passendes Cordura geben wird, wird ZENTAURON Gear im zur Uniform passenden Tarnmuster auf den Markt kommen. Stay tuend.

HIER geht es zum neuen Vulcan III

22ND RANGE FEAT findet ihr auf FACEBOOK 

CONCAMO im Internet

Gear Made in Germany – ZENTAURON im Interview

Voriges Jahr ist auf dem Gearmagazin SPARTANAT ein Interview mit uns erschienen, das wir euch auch hier nicht vorenthalten wollen. Paul Rihl stellt hier ZENTAURON vor:

SPARTANAT: Paul, Zentauron gehört seit Jahren zu den Größen unter den deutschen Gearherstellern. Für welche Zielgruppen stellt ihr Ausrüstung her?

Wir bauen zum Großteil taktische Ausrüstung für den militärischen und polizeilichen Bereich, sowie auch im Bereich taktischer Notfallmedizin und Spezialrettungswesen – wie Höhenrettung oder für die Offshore-Industrie –, aber immer mehr auch für den Outdoor Sektor. Robustes Material hat auch da seine Liebhaber.

SPARTANAT: Wie bist du selbst zum Herstellen von Ausrüstung gekommen?

Das Interesse für Taschen und Rucksäcke, insbesondere militärische, habe ich seit Kindesbein, da lag es nahe diese selber zu machen. Ich habe ich meine erste Tasche aus einem grünen Bettlaken genäht, dann brachte mir meine Mutter das Nähen an der Nähmaschine bei und so ging es weiter. Während meines Wehrdienstes habe ich auch einige Modifikationen an meiner und der Ausrüstung meiner Kameraden gemacht.

Nähen aus Leidenschaft

Nach einigen Jahren, wo das Nähen nur Hobby war, und in verschiedenen Foren meine Werke immer mehr Beachtung fanden, entschied ich mich, es zu versuchen, damit meinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Zum Glück fand ich Adrian, der wahnsinnig genug war, mich zu unterstützen und mit mir diesen Traum zu verwirklichen.
Es fing mit einer Nähmaschine bei mir im Keller an, ich habe entwickelt und produziert. Adrian hat den Shop programmiert und den Verkauf aufgezogen. Heute, nach sechs Jahren, sind es 20 Industrienähmaschinen und zwölf Angestellte, die mit uns zusammen alle unser Produkte herstellen.

SPARTANAT: Du hast in der Bundeswehr einen großen Abnehmer, aber auch bei der Polizei. Was sind die gefragtesten Zentauron Produkte?

Bezogen auf die Behörden beteiligen wir uns natürlich an deren Ausschreibungsverfahren, wo wir nur bedingt Einfluss auf die Produkte haben. Hier sind es aber trotzdem oft spezielle Artikel, die nicht in sehr hohen Stückzahlen von uns gefertigt werden.
Der Löwenanteil sind Kunden, die sich für ihren Dienst gut ausrüsten wollen und sich von der Schutzweste, über Rucksäcke und Plattenträger bis hin zu kleinen Gürteltasche bei uns und unseren Handelspartner eindecken.
Dazu kommen noch Dienstleistungen im Bereich Prototypenbau und der Produktion von Produktlinien im Auftrag anderer Marken.

SPARTANAT: Viele internationale Firmen stellen Gear her und bedienen auch den deutschen Markt. Wie ist es als deutsche Firma zu arbeiten?

Ich halte den deutschen Markt für einen sehr schwierigen. Die Anforderungen auf dem behördlichen Sektor sind sehr hoch und Entscheidungen ebenso wie Neuerungen brauchen extrem viel Zeit, dazu kommen noch die vielen Insellösungen und Vorschriften bei Polizei und Militär. Hier haben wir den Vorteil, die Wege kurz halten zu können und gemeinsam mit dem Kunden an Projekten zu arbeiten und schnell was in Händen halten zu können – ohne dass das erst über Sprachbarrieren und Ländergrenzen muss.

SPARTANAT: Produktionskosten sind in Deutschland sehr hoch. Warum seid ihr nie in benachbarte Länder oder nach Asien ausgewichen?

Dafür gibt es im wesentlichen zwei Gründe, wobei ich nicht davon ausgehe, dass wir das für immer so beibehalten können, da im Textilsektor die Kapazitäten in Deutschland sehr begrenzt sind und Nachwuchs fehlt.

Bewusst in Deutschland produzieren

– Der erste Grund ist, dass ich und mein Partner uns Vorgenommen haben, dass wir soviel wie möglich der Wertschöpfung unserer Produkte in unserem Land haben wollen. Wir wollen in einem funktionierenden Staat leben und ich möchte auch, dass meine Kinder die Chance dazu haben.
Die Hauptbestandteile unsere Produkte beziehen wir sogar hier aus unsere Region. Das Gurtband kommt aus Gütersloh und das Cordura aus Bielefeld.
Bei allen Bestandteilen funktioniert das leider nicht, aber wir versuchen den Anteil so hoch wie möglich zu halten.

– Der zweite Grund ist ein rein wirtschaftlicher. Wir haben, wenn wir alle Farben, Größen und Varianten mitberechnen, ca. 3.700 Produkte, die wir hier vor Ort fertigen. Oft sind es Stückzahlen von unter fünf, die produziert werden. Diese Produktvielfalt erfordert eine hochgradig flexible Produktion und ist nicht mal im benachbarten Ausland möglich,  da die Logistik den Rahmen einfach sprengen würde.
Man kann sich natürlich auch vorstellen, dass wir alle diese Artikel nicht ständig am Lager halten können und natürlich – Murphis Law entsprechend – immer das bestellt wird, was man grade nicht hat. Dennoch versuchen wir die Produkte immer „just in time“ dem Kunden bereitzustellen. Mit dem Umzug in unsere neuen Geschäftsräume haben wir die Lagerfläche verdoppelt und versuchen nach und nach einen größeren Teil der Bestellungen „ab Lager“ausliefern zu können.

SPARTANAT:  Irgendetwas, das du Gearanwendern von Zentauron mitteilen willst?

Ja, ich will mich bei unseren Kunden, Partnern und Unterstützern,  die und mit Rat und Tat, Nachsicht und Druck auf unserem Weg begleitet haben, bedanken und unseren Erfolg so erst möglich gemacht haben.

ZENTAURON im Internet: www.zentauron.de

SPARTANAT im Internet: http://spartanat.com